Mit Ballonblume und Mangostane abnehmen – wissenschaftliche Studien

Seit dem Erfolg von Slimymed fragen sich viele, ob es fundierte wissenschaftliche Beweise für die Wirkung von Ballonblume und Mangostane auf die Fettverbrennung gibt.

Aus diesem Grund habe ich mir die Mühe gemacht und einige Studien über den indischen Ballonblumenextrakt (Sphaeranthus indicus) und Mangostane (Garcinia mangostana) herausgesucht.

Hier eine kleine Zusammenfassung von einigen interessanten Studien über Ballonblume und Mangostane.

Am 29. November 2012 wurde eine Studie von S Stern, J. Peerson, AT Mishra, MV Sadasiva Rao , KP Rajeswari veröffentlicht.

Die Bewertung einer Kräutermischung aus indischem Ballonblumenextrakt und Mangostane auf das Körpergewicht

Es handelte sich um eine randomisierte, doppelblinde klinische Studie an 60 Probanden mit einem Body Mass Index (BMI) zwischen 30 und 40 kg / m 2 .

Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen randomisiert, die entweder zweimal täglich 400 mg Kräuterkapseln oder 400 mg Placebo-Kapseln erhielten. Die Kräutermischung bestand aus Extrakten aus Sphaeranthus indicus und Garcinia mangostana .

Ergebnisse :

Nach 8 Wochen wurden in der Kräutergruppe signifikante Nettoverringerungen des Körpergewichts (3,74 kg), des BMI (1,61 kg) und des Taillenumfangs (5,44 cm) beobachtet. Zusätzlich wurde ein signifikanter Anstieg der Adiponektinkonzentration im Serum in der Kräutergruppe gegenüber Placebo festgestellt.

Sehr interessant finde ich auch die In-Vitro Ergebnisse :

Als in vitro (lateinisch „im Glas“) werden organische Vorgänge, die außerhalb eines lebenden Organismus im Reagenzglas stattfinden, bezeichnet.

In-Vitro-Studien an der 3T3-L1-Adipozyten-Zelllinie zeigten, dass der Kräuterextrakt die Expression von Peroxisom-Proliferator-aktiviertem Rezeptor-Gamma, Adipozyten-Differenzierungs-verwandtem Protein und Differenzierungscluster 36 deutlich herunterregulierte, aber die Adiponektin-Expression erhöhte. Der Kräuterextrakt reduzierte auch die Expression und die Rekrutierung von Perilipin auf der Membran von Lipidtröpfchen.

Was ist Adiponektin:

Adiponektin  ist ein Peptidhormon, das in den Fettzellen beim Menschen und bei Tieren gebildet wird. Es reguliert zusammen mit anderen Adipokinen (Fettgewebshormone) wie Leptin, sowie dem Insulin und anderen Hormonen das Hungergefühl und die Nahrungsaufnahme.

Ein niedriger Spiegel von Adiponektin erhöht im Zusammenspiel mit genetischen Faktoren das Risiko von Diabetes mellitus und führt zugleich oft schon lange vor der Entdeckung der Zuckerkrankheit zu Gefäßschädigungen.

Adiponektin wirkt der Ausbildung einer Atherosklerose (antiatherogen) entgegen und entzündungshemmend (antiinflammatorisch). Menschen mit einem hohen Adiponektinspiegel sind vor Diabetes geschützt.

Adiponektin regt die Fettverbrennung an und auch die Verbrennung von Zuckern, statt diese als Glykogen zu speichern.

 In Tierversuchen wurde bei Gaben von Adiponektin der Abbau von Fett beschleunigt.

Menschen mit Übergewicht haben in der Regel einen niedrigeren Adiponektinspiegel als Normalgewichtige.

In diesem Video wird sehr anschaulich erklärt, welche Wirkung Adiponektin auf den Energiestoffwechsel hat.

Was ist Periplin :

Perilipin ist das Protein, welches die Oberfläche der Lipidtropfen in Fettzellen von Säugetieren umhüllt und vor dem fettverbrennenden Enzym HSL (Hormonsensitive Lipase) schützt. Perilipin ist somit wichtig für den Aufbau von Fettreserven im Körper.

Sinkt der Periplinspiegel können die Lipasen das Körperfett in Fettsäuren und Glycerin wieder aufspalten und in Energie umwandeln.

Fazit:

Die Ergänzung mit der Kräutermischung führte über 8 Wochen zu einem stärkeren Gewichtsverlust als Placebo.

Die ganze Studie könnt ihr hier nachlesen : https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/oby.20211


In der zweiten Studie geht es um die die Auswirkung von Ballonblume auf die Fettleibigkeit und Insulinresistenz.

Allerdings handelt es sich dabei um eine Studie, welche an Mäusen durchgeführt wurde und daher nicht 1:1 auf den menschlichen Organismus übertragen werden kann.

Bewertungen der Auswirkungen von Platycodi Radix mit weißer Ballonblüte auf Fettleibigkeit und Insulinresistenz zu bewerten

Bei Platycod Radix handelt es sich um einen Extrakt, welcher aus der Wurzel der Ballonblume gewonnen wird.

Die Extrakte von Platycodi radix mit weißer Ballonblüte wurden in kultivierten Zellen getestet und Mäusen mit einer fettreichen Diät verabreicht.

Ergebnisse :

Der Platycodi-Radix aktivierte die AMPK / ACC-Phosphorylierung in C2C12-Myotubes und unterdrückte auch die Adipozyten-Differenzierung in 3T3-L1-Zellen. Bei den Versuchstieren unterdrückte es die Gewichtszunahme von fettleibigen Mäusen und verbesserte die durch Fettleibigkeit induzierte Insulinresistenz.

Es reduzierte auch die erhöhten zirkulierenden Mediatoren, einschließlich Triglycerid (TG), T-CHO, Leptin, Resistin und chemotaktisches Monozytenprotein (MCP) -1 bei Fettleibigkeit. Wie in C2C12-Myotubes gezeigt.

Durch die Verabreichung von Platycodi-Radix-Extrakten wurde auch die AMPK / ACC-Phosphorylierung im Muskel fettleibiger Mäuse wiederhergestellt.

Diese Ergebnisse legen nahe, dass Platycodi radix mit weißer Ballonblume Fettleibigkeit und Insulinresistenz bei adipösen Mäusen durch die Aktivierung von AMPK / ACC-Pfaden und die Verringerung der Adipozyten-Differenzierung verbessert.

a) Fettgewebe
b) Lebergewebe

Quelle : https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22829857/


Eine weitere Studie über Mangostane wurde im Mai 2018 veröffentlicht.

Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlung mit Mangostan-Extrakt auf Insulinresistenz, Gewichtsmanagement und Entzündungsstatus bei adipösen Patientinnen mit Insulinresistenz.

Bei der Studie handeltes es sich um eine 26-wöchige prospektive randomisierte, kontrollierte Studie, bei welcher der Behandlungsgruppe 400 mg Mangostan-Extrakt pro Tag verabreicht wurden.

Blutproben wurden von Nüchternpatienten durch Venenpunktion zwischen 8 und 9 Uhr zu Studienbeginn und am Ende der 26-wöchigen Studie entnommen.

Ergebnisse :

1. Glucosestoffwechsel

Der Insulinspiegel nach 26 Wochen nahm in der Behandlungsgruppe im Vergleich zur Kontrolle signifikant ab (–53,2% gegenüber –15,2%, p = 0,004) .

Die Veränderung des HOMA-IR ging in die gleiche Richtung mit einer Verringerung von –51,3% gegenüber –10% ( p = 0,004) zugunsten der Mangostangruppe, die eine deutliche Verbesserung der Insulinresistenz zeigte.

 Die Abkürzung „HOMA“ steht für Homeostasis Model Assessment. Zur Bestimmung des HOMA-Index wird eine Blutprobe im nüchternen Zustand benötigt. Aus dieser werden die Werte für den Blutzucker und für das Hormon Insulin erfasst.

2. Gewichtsverlust

Die „Mangostan-Gruppe“ erfuhr einen Gewichtsverlust (–4,5 ± 6,2%, –4,07 ± 6,01 kg; p = 0,048), den die Kontrolle nicht zeigte (–1,42 ± 4,9%, –0,88 ± 4,51 kg; p = 0,420).

3. Entzüngungsmarker

HsCRP war in der Mangostan-Gruppe mit einer mittleren Abnahme von 0,41 ± 0,34 mg / l ( p = 0,004, –35,7 ± 22,51%) signifikant reduziert . Der Vergleich mit der Kontrollgruppe ergab jedoch keinen signifikanten gruppenweisen Unterschied

4. Cholesterinspiegel

Der HDL-Cholesterinspiegel stieg in der Mangostan-Gruppe signifikant an, was auf eine antiatherogene Wirkung hinweist.

 LDL-Cholesterin zählt zu den Auslösern für Atherosklerose sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt oder Schlaganfall. HDL-Cholesterin (engl. High Density Lipoprotein, Lipoprotein mit hoher Dichte) dagegen transportiert überschüssiges Cholesterin aus dem Blut und Gewebe in die Leber, wo es abgebaut wird.

Quelle : https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5986466/

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